Die ersten 4 Wochen
in Lorne bin ich wirklich nur von einer Arbeit zur anderen gelaufen,
zwischendurch habe ich versucht schnell ne Runde zu Joggen, Joga, zu surfen
oder meine Seelöwen/ Koalas oder Kängurus zu besuchen. Denn zwischenzeitlich
waren es sogar 3 Jobs, habe ich doch auf einer Hochzeit im Beach Pavillion
Lorne ausgeholfen. Wer Lust hat kann das mal googlen, da ich da arbeiten war
gibt es keine Bilder, aber die Location ist wirklich ein Traum und eine
interessante Erfahrung auf einer australischen Hochzeit dabei zu sein.
Meine 5. und letzte Woche in Lorne war entspannter als die
Zeit zuvor. Denn im Bundesstaat Victoria wird Winter, und das heißt es wird
wirklich kühl! Somit kommen natürlich auch nicht mehr so viele Urlauber an den
Küstenort. Sehr gut natürlich das ich dachte, nach Neuseeland brauche ich die
dicke Fleecejacke nicht mehr und habe sie Christoph mit Heim gegeben. Brrr… so
kalt, da musste ich von einem aus dem Hotel halt für ein paar Tage die Skijacke
borgen, das sah natürlich sehr lustig aus, aber so konnten sich die Australier
wenigstens amüsieren ;) Da es dann aber so ruhig geworden ist und ich in der
Woche tatsächlich nur noch 45 Arbeitsstunden anstatt der üblichen 65-70 pro
Woche hatte, habe ich beschlossen weiter zu ziehen. Aber auf einmal so viel
Freizeit zu haben war mir auch eine willkommene Überraschung, denn so konnte
ich noch mehr die Gegend erkunden. Einer aus dem Restaurant neben an merkte wie
früh ich immer Feierabend hatte und hat spontan entschlossen mir mit dem Jeep noch
einiges zu zeigen. So waren wir im Surfer Ort Torque und dem Surfmuseum, der
Stadt Geelong zum bummeln und den Hafen anschauen, am Kennett River Koalas in
den Bäumen beobachten und auf einer kleinen Känguru Safari – auf der ich sogar
den Jeep gefahren bin J,
am Apollo Bay wo ich einen kleinen Hasi aufsammeln musste, denn er saß mitten
am Eingang zum großen Pier und es war schon so kalt und Nacht und ich musste es
einfach versuchen ihm zu helfen. Er hatte dann mit uns noch einen amüsanten
Abend und ein großes Zimmer zum rumhoppeln. Jedoch war er sehr sehr jung und
hatte Probleme mit Nase und Augen, wie sich rausstellte eine weit verbreitete
Pest in Australien. Nun aber den Abend hat er sehr genossen. Am nächsten Morgen
mussten wir ihn leider begraben, sowas machen Australier wohl nicht wie ich mir
sagen lassen hab, aber ich habe darauf bestanden und ihm auf meiner Lieblingsstrecke
bei den Koalas am Fluss ein wunderschönes Plätzchen gesucht. Die letzte Zeit
verging dann wirklich unheimlich schnell, denn wir waren oft surfen und abends
wenn wir das Restaurant im Hotel geschlossen haben wurde unser Feierabendbier
(in meinem Fall Feierabendcider) zu einer langanhaltenden Unterfangenheit. Also
eine wirklich schöne Woche zum Abschied nehmen.
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| Surfen mit den Jungs: Australier- Kanadier- Brite- Deutsche :) |
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| guter Platz zum enspannen, Balkon im Hotel Grand Pacific |
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| 12 Apostel (goße Steine im Wasser) an der Great Ocean Road |

Nach einigen Überlegungen und Angeboten mit Bekannten mit zu
reisen, habe ich mich dann doch für die Variante fliegen und vor Ort Camper
mieten entschieden. Spontan hat sich der Wandergefährte aus Lorne, der schon
seit 1 Woche abgereist war, entschieden mich zu begleiten. Nun ist auch die
Woche in Tasmanien schon wieder vorbei und ich sitze am Flughafen und schaffe
es hoffentlich diesmal den Post fertig zu schreiben und für euch online zu
stellen. Als ich die Zeilen über Lorne begonnen hab zu schreiben, saß ich auf
meinem Campingstuhl neben dem Van und einem wundervollen Fluss im herbstlichen
Sonnenschein. Auf Tasmanien konnte ich einen traumhaften goldenen Herbst
erleben! Die Blätter fallen von den Bäumen, alles bunt gefärbt, und dazu
tagsüber Sonnenschein und laue Temperaturen. Doch Nachts und Morgens war es
eisig, so dass ich ohne Bommelmütze kaum raus konnte. Ein komisches Gefühl den
Herbst so zu erleben und dann gar nicht Geburtstag zu haben ;) aber heute reise
ich schon weiter und hoffe auf wärmere Temperaturen an der Westküste. Aber die
Bommelmütze ist noch zur Sicherheit in meinem Gepäck.
Wo soll ich nur anfangen wenn ich euch über Tasmanien
berichten soll? Das kleine Neuseeland sagte mir zuvor jemand, das kann ich absolut
bestätigen! Benannt nach dem Seefahrer Abel Tasman, das kann ja auch nur was
gutes heißen, nachdem ich Christophs Lieblingsnationalpark Abel Tasman in Neuseeland
auch für sehr gut empfunden habe. Angekommen in Hobart am Flughafen ging es
direkt mit dem Camper los zum Mount Wellington, der eine meilenweite Sicht über
die Gegend rund um die Stadt und das Meer bietet. Von dort aus sind wir in den
Westen und die Berge gereist. Viele Wasserfälle und Seen umgeben von
Berggipfeln prägen die Landschaft. Auf jeder Wanderung haben wir unendlich
viele Wallabys gesehen, und einmal sogar ein dickes Wombat am Strand
entlangspazieren. Das war am Lake St. Claire, ich saß auf einem Baumstamm und
habe gehofft ein Schnabeltier zu sehen, da spaziert der da einfach entlang.
Echt süß! Sehr viele Opossums waren in der Dämmerung zu sehen und viele lustige
Vögel. Die Wanderung im Mount Cradle Nationalpark war ein absolutes Highlight.
Nach der Erklimmung eines Gipfles von 1223m war die Aussicht und das Gefühl in
mir so gut, das ich kaum vorstellen kann wie man sich nach 3000m in Nepal fühlt…
aber das bleibt zu erkunden!
Von dort aus kam dann das Kontrastprogramm, schöne Städte
Devonport mit Aborigine Kultur und Launceston mit vielen alten Herrenhäusern,
einem tollen Park und direkt am Fluss gelegen einem interessanten Wanderweg,
Seilbahn über den Fluss, für mich ganz schwindelfrei, und Wallabys + Pfau auf
dem Kinderspielplatz. Doch das war nicht alles, an der Ostküste gibt es viele
weiße Sandstrände unter anderem die Bay of fire mit rot gefärbten riesigen
Steinen. Auch was ganz besonderes ist die Halbinsel Port Arthur mit einer
ehemaligen Strafvollzugsanstalt des 19. Jhrd. Eine Insel voller Überraschungen!
Ich versuche euch das in ein paar Bildern zu zeigen. Dier nächsten 2 Wochen
werde ich dann an der Westküste reisen und sicher wieder schlechtes bis kein
Internet haben. Danach hat eine Freundin aus Sydney schon gefragt ob ich sie
zum Kings Canyon begleite, aber ob ich das alles schaffe weiß ich noch nicht.
Denn spätestens am 7.6. möchte ich in Brisbane am Flughafen meine Jessi
abholen. Vorher muss ich noch einen Tauchtrip zum Great Barrier Reef erleben
und ein paar andere Dinge abarbeiten J
also ein straffes Programm…
Ich freue mich immer sehr wenn ich so schöne ausführliche Mails aus der Heimat bekomme, meine liebe Omi, Mama, Katrin und auch mein lieber Andi- danke das ihr immer an mich denkt! Natürlich auch die Infos von Papa inkl. Bildern und vielen anderen erfreuen mich sehr! Moni wünsche ich ganz viel Kraft alles zu überstehen!
Genießt den Sommerbeginn in der Heimat!
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| Dogs with jobs- Flughafen Hobart-Tasmanien |
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| Aussicht vom Mount Wellington |
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| Panorama Mount Wellington |
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| Tasmanisches Wallaby |
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| Wombat am Lake St. Claire |
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| Lydia in der Bucht der Schnabeltiere, wo ich nur das Wombat sehen konnte |
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| Lake St. Claire |
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| die 3 Wanderer haben wir nach ihrer 7 Tageswanderung am Lake St. Claire getroffen und sie ein Stück auf unserer Strecke mitgenommen, so konnten wir gute Geschichten austauschen und ein paar tolle Aussichten auf der Strecke gemeinsam genießen |
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| am Mount Cradle |
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erinnerte mich an die Emerald Lakes in Neuseeland
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| in einem Park in Lauceston |
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| Pfau und Wallabys auf dem Kinderspielplatz |
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| Sonnenuntergang in Devonport |
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| Bay of Fire |
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| Pelikane im Bay of Fire |
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