Mittwoch, 24. Dezember 2014

Back from the jungle

Nach unvergesslichen Erlebnissen in der Natur fast 900 km entfernt von Bangkok kehren wir nun in die Stadt Chiang Mai zurück. Nach fast einer Woche ohne Make up möchte ich mich heute mal wieder schick machen zur Feier des Tages. Denn abends gehen wir in ein nobles Restaurant am Fluss.
Christoph hat euch schon ein ausführliches Update der Tage in Bangkok gegen, nun meine Kurzfassung :)
Die Tage in der Metropole vergingen so schnell, das ich fast die Abfahrt vergessen hätte wenn Andrea nicht gesagt hätte das ich schon abfahren muss. Ich hatte keine Zeitvorstellung und war fest überzeugt einen Tag länger zu haben. Ich war viel mit Martin und Daniel unterwegs. Wir waren Bootfahren, in unglaublich großen Shoppingmalls, in Chinatown, Thaiküche testen, Skytrain fahren und haben das Nachtleben unsicher gemacht. 
Fahrt auf den Khlongs von Bangkok

Zum Abendessen habe ich mich mit Christoph und Andrea getroffen und wir waren alle gemeinsam Billard spielen. Sobald ich mal allein unterwegs bin lerne ich nette Leute kennen und höre gern ihre Weltebummler Geschichten.
Die Fahrt mit dem Nachtzug nach Chiang Mai war eine neue Erfahrung aber sobald es schön schuckert schlafe ich ja ein. Und dann noch mit eigenem Bett gar kein Problem! Nur das Hotel zu finden war schon schwerer. Aber wenn ich einen Thai frage versteht er entweder kein English oder versucht alles um mir zu helfen. Den Richtigen geftragt bekam ich gleich eine Stadtrundfahrt und kam sicher zum Hotel! :)
ohne viel nachzudenken ist er mit mir durch die halbe Stadt gefahren um mein Hotel zu finden, der konnte es kaum glauben das ich als Europäerin allein unterwegs bin, aber mit meinem ganzen Gepäck hatte ich zu tun das ich nicht hinten runter falle- es sind 4 Personen auf dieser Art von Roller hier in Thailand erlaub, kaum vorzustellen! ;)



Im Hotel konnte ich dann erstmal schwimmen und am Pool entspannen.  Am Abend und nach einigen Tempelbesuchen später ließen wir Maß nehmen und sind schon gespannt was dabei für Christoph entsteht!
Die Fahrt in den Jungle begann kurz nach 8 und unser Guide Taksin spricht super English und weiß sehr viel über Natur, Menschen, Länder und deren Geschichte. Vorbei an den heißen Quellen und nach der Besichtigung des weißen Tempel fuhren wir dann den Fluss entlang zum Stamm der Karen wo unsere Reise zu Fuß begann. Im Wasser kamen uns Elefanten entgegen was hier nichts besonderes zu sein scheint. Die Eindrücke der Wanderung sind schwer in Worte zu fassen. die Natur grenzenlos, unsere Übernachtungen bei den Bergvölkern sehr einfach aber tolle Erfahrungen. Ich fühlte mich wie in einem Film, total unreal. Gemeinsam haben wir über offenen Feuer gekocht und auf dem Boden des Bambushauses auf Stelzen der Dorfältesten gegessen. Waren im eiskalten Wasserfall baden und die Zeit sehr genossen. Eine Aussicht auf das goldene Dreieck der Länder Thailand, Laos und Birma und durch einen Fluss getrennt ließen wir uns natürlich aus nicht nehmen...
Bei euch ist heute ein besonderer Tag und ihr sitzt gemütlich im warmen Haus neben dem Tannenbaum. Ich fühle mich eher wie im Sommerurlaub und so unheimlich weit weg. Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und gemütliche Feiertage in der Heimat!

Hotsprings. die heißen Quellen sind ca. 40 °C warm und haben einen starken Schwefelgeruch, die Lokals kochen hier drin Wachteleier und verkaufen sie den Touris
überall am Wegesrand: Bananen in den verschiedensten Arten
In der linken Bambushütte haben wir übernachtet, gemeinsam mit unsere Guide Thai gekocht über offenen Feuer und mit der Dorfältesten beisammen gesessen.
Der weiße Tempel bei Chiang Rai
sie basteln ihren Kopfschmuck den sie traditionell tragen selbst in den Bergdörfern
Treppe zu einem Tempel beim Golden Triangel, hier ist durch die Erdbeben viel zerstört
"Golden Triangel" ich stehe in Thailand, links ist Birma und rechts ist Laos zu sehen, nur durch einen Fluss getrennt

Sonntag, 21. Dezember 2014

Nicht-Lydia-Post aus Chiang Mai



Hallo zusammen,

Nachdem meine Schwester mir die grosse Ehre der Coauthorenschaft hier beschert hat, sollt ihr nun auch mal etwas ueber sie anstatt von ihr hoeren :)

Andrea und ich hatten einen guten Flug von Dienstag auf Mittwoch mit Zwischenlandung in Peking. Obwohl dort alles etwas komisch ist, und man auch beim Transit nochmal eine Sicherheitskontrolle durchlaufen muss (fuer die es 2 Kontrolleure und gefuehlte 10 Millionen Passagiere gibt), haben wir alles geschafft und sind am Mittwoch abend gut angekommen. Lydia hatte mir vorher mindestens 3 mal geschrieben, dass wir nicht boese sein sollen, weil sie es nicht schafft am Mittwoch wieder in Bangkok zu sein. Deswegen haben wir es auch gar nicht richtig wahrgenommen, als vor unserem Hotel eine komische, winkende und leicht wahnsinnig erscheinende Person auf uns zugerannt kam. Den Abend haben wir mit unserem ersten thailaendischen Essen und einigen Cocktails verbracht.

Am Donnerstag haben Andrea und ich dann den Koenigspalast sowie einige Tempel besichtigt und uns Teile von Bangkok angesehen. Obwohl ich ja nun schon zum zweiten Mal hier bin, ist es doch wieder beeindruckend, wie zwiespaeltig das hier alles ist: Die meisten Leute sind so freundlich und hilfsbereit, dass es schon fast an Aufdringlichkeit grenzt. Das sind aber meist auch diejenigen, die am Aermsten sind. Andererseits gibt es so viele, die versuchen einen an jeder Ecke abzuzocken, dass es schon nicht mehr feierlich ist... Wie auch immer, Lydia war den Donnerstag mit ihren neuen Kumpels aus Frankfurt unterwegs, die wir dann am abend zum Essen/Cocktails/Billard getroffen haben. Ganz nette Leute, obwohl es Informatiker sind ;)

Den Freitag haben Andrea und ich dann in der Tempelstadt Ahyutthaya verbacht, wo Lydia auch schon war und am abend noch einige Reiseplaene verfollstaendigt und Sachen dazu gebucht. Lydia war in China-Town und (man hoere und staune) laenger in einer Ausstellung als in einem Einkaufszentrum unterwegs. Den naechsten Tag musste Sie dann schon Mittags mit dem Nachtzug nach Chiang Mai losfahren. Fast 16 Stunden am Stueck ist schon hart, hat aber alles gut geklappt. Andrea und ich waren faul, sind noch in Bangkok geblieben, und dann erst heute am Sonntag nach Chiang Mai zu fliegen (hat schon Vorteile, wenn man nicht mehr wie ein Student reisen muss^^ Ausserdem war ich verrueckt genug, mir eine Massage zu goennen. Alle von euch, die das In Thailand schon einmal gemacht haben werden mich jetzt  schoen auslachen, und das hab ich auch verdient. Ich dachte dich bin haerter als die Thai Massage, aber das war eine echte Fehleinschaetzung. Man wird regelrecht misshandelt, ge- und entfaltet, ueber den Ruecken gelaufen und so weiter. Danach tut einfach nur alles weh und man verflucht seine bescheuerte Idee das mal auszuprobieren...

Wie auch immer. Heute waren wir in Chiang Mai unterwegs und haben alle Strassenstaende leergefressen. Es gibt hier echt viele interessante Sachen, von denen die meisten auch gut vertraeglich und fast alle sehr lecker sind. Mir hat es ja das traditionelle Pad Thai angetan, aber so ein richtiger fetter BBQ Spiess ist auch nicht zu verachten. Als Becher dienen abgesaegte Bambushalme von armdicke und wenn mal was 2 Euro kostet ist es verdammt teuer. So laesst es sich leben :) Lydia ist jetzt in einem Hostel direkt bei uns um die Ecke, an der Suedostkande der Innenstadt von Chiang Mai. Morgen frueh geht dann unsere Wandertour durch das „Goldene Dreicke“ zwischen Thailand, Myanmar und Laos los. Ich hoffe ja, dass das alles klappt, aber bisher haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Am 24. kommen wir dann abens zurueck und haben die restliche Zeit hier ein Zimmer zu dritt.

OK, zum Schluss haenge ich noch ein paar unsortierte Fotos an. Danke fuer meinen Gastauftritt, kleines Laesterschwein, aeh ich mein Schwesterlein. Viele Gruesse nach Hause und bis dann,
Christoph



















Mittwoch, 17. Dezember 2014

Kanchanaburi und ein wundervoller Nationalpark



Mit Umsteigen und einer wie immer abenteuerlichen Busfahrt kam ich sicher in Kanchanaburi an. Mein Guesthouse war zum ersten Mal super leicht zu finden, und auf dem Weg dorthin traf ich ein lettiches Paar mit dem gleichen Ziel. J Gemeinsam waren wir an der Brücke am Fluss Kwai, die einem Film bekannt wurde und von Sklaven erbaut wurde. Natürlich wieder ein Touristenmagnet. Aber für mich das Interessantere: die Atmosphäre am Kwai.  Viele Hausboote als Restaurants oder Bars, Restaurants oder als tatsächliche Häuser der Thais hat es doch seinen Charme. 
Brücke am Fluss Kwai

Hausboote auf dem Kwai

Den ganzen Tag haben wir alles zu Fuß erlaufen, was meine Beine ganz schön ermüden ließ. Aber am Abend machte ich meine erste Jackfruit Erfahrung was eine klasse Entschädigung war. Zane würde sagen: It`s so delicous!! J zu späterer Stunde spielten wir noch gemeinsam Karten „Lemon“ ein Spiel was ich Opa unbedingt lernen will wenn ich es bis zum Sommer nicht vergessen habe!  Wir hatten einen sehr amüsanten Tag zusammen und beschlossen den Nationalpark Trip auch gemeinsam zu erleben.
Also erwischten wir trotz allem am nächsten Morgen den ersten Bus in Richtung Jungle. Das war die beste Entscheidung wenn so hatten wir den ganzen Tag zum Schwimmen, entspannen und wandern im Nationalpark Khao Salop und den mehrstufigen Erawan Wasserfall. Ich habe die ersten Äffchen im Jungle schon gesehen!  Den Abend verbrachten wir auf dem River Kwai bei Livemusik und frischen Fruchtshakes auf einem Floß, mit sehr entspannter lockerer Stimmung.





Ich bin nun also zurück in Bangkok, und mein Hostel von letzter Woche hat mich schmunzelnd spontan wieder aufgenommen, denn eine Übernachtungsbuchung hatte ich ganz vergessen… Trotzdem hatte ich heute noch einen sonnigen Tag in Bangkok mit einem Spaziergang enlang der Khlongs zu der Pferderennbahn und einem Farmmarkt. Sogar eine Flussfahrt und nen Starbucks Frappucchino am Ufer haben sich noch ergeben.
Nun sitze ich nur 5 Minuten von meinem Hostel entfernt vor dem Hotel von Chritoph und Andrea und bin schon auf Ihre Augen gespannt. Denn ich habe meinen Trip verkürzt und sie rechnen heute noch gar nicht mit mir. Den nächsten Post wird mir also vielleicht mein Blog-Co-Monderator abnehmen, damit ihr immer auf dem Laufenden seid! Aber die nächsten Tage werden etwas weniger spektakulär in Bangkok ablaufen, ohne größere Reisen.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Von der Metropole in die Ruinenstadt Ayutthaya

Der Partyabend in Bangkok ist sehr gelungen! Der Skyclub im Lebua Sate Hotel ist es echt wert sich 2 paar Schuhe zu kaufen bis ich endlich rein darf ... strikter dresscode! :D
Die Aussicht war beeindruckend!
Gestern morgen ging es dann mit einem Klapperbus nach Ayutthaya. Im Bus bekam ich von einem Holländer einen tollen Tip, der es mir viel leichter machte!
"Hab keine Angst, sei selbstbewusst und lächle, dann kannst du fast jedem Thai vertauen und deine Reise genießen!"
Das habe ich mir zu Herzen genommen und er hatte so recht! Sie freuen sich eine Europäerin selbst bei den chaotischen Straßenverhältnissen auf dem Fahrrad zu sehen und winken mit zu. Jeder versucht zu helfen wo er kann.
Mit dem Fahrrad hatte ich eine tolle Erkundungstour heute. Sogar mit einer Moped- Fähre bin ich gefahren. Hier ist ein großes Festival aufgrund eines Hurricans vor einigen Jahren. Was für ein Glück, denn davon wusste ich gar nichts. Überall wird gefeiert, Märkte, Bühnen, Tänzer, Sänger, Hahnenkämpfe, Rummel...
Doch morgen möchte ich schon weiter reisen Richtung Nationalpark Erawan.
Schon mal ein paar Bilder, Beschriftung folgt wenn ich den Laptop wieder hab- dann in Bangkok.
Feuerwerk in Ayutthaya
aud dem Nachtmarkt endeckt, natürlich nur zum knuddeln
Warum sollten kaputte Boote auch aus dem Wasser genommen werden? ;) Fluss um Ayyutthaya
Aussicht auf Bangkok bei Nacht vom Lebua State Tower

Freitag, 12. Dezember 2014

Bangkok

Chaotischer hätte mein Start in dieser Stadt kaum ausfallen können! Denn das versprochene Shuttle konnte ich nach ca einstündiger Suche nicht finden. Ein Anruf im Hostel ergab, das keiner los gefahren ist. Der Bus, den ich als Alternative raus gesucht hatte, existiert nicht mehr. Nach einigen verrückten aber aufregenden Erfahrungen (Details bleiben aufgrund der besorgten Familie geheim) kam ich gestern gegen 23 Uhr unversehrt im Hostel an. Um auch noch was von Thailand zu erleben bin ich noch eine Runde durch dir Fußgängerzone gelaufen. Verrückte Gerüchte, viele Massageliegen auf der Straße, Straßenküche verschiede Künstler aber auch tolle Tänzer haben mich dann gut und völlig erledigt in meinem Bett einschlafen lassen.
Heute habe ich ausgeschlafen. Dann in der Großen Tempelanlage eine Londonerin kennen gelernt mit der ich gleich die Fähre zum Tempel der Morgenröte erkundet habe. Gemeinsam haben wir einen tollen Ausblick auf Bangkok genossen und dann direkt am Fluss einen tollen Platz in nem Restaurant bekommen. Nun ist es kurz vor 20 Uhr und ich mache mich ausgehfein ;) wir wollen gemeinsam in einen Club aus nem Film den die Jugend unter uns sehr gut kennt.
Viele Grüße in die kühle Heimat, zu heiß ist auch nicht schön! Deswegen machen die meisten in Thailand nur Strandurlaub, würde am liebsten jede Stunde duschen gehen! :)
Wat Arun- Tempel der Morgenröte

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Zwischenstop in Abu Dhabi

In Abu Dhabi bin ich gut gelandet. Hier sind schon mal 18 Grad und Sonnenschein, ich komme dem vorläufigen Ziel also näher. 
Danke für die beste Reisebegleitung und Unterstützung bis zum Flughafen in Frankfurt! Jetzt bin ich wieder etwas konzentrierter und kann mir besser merken wo ich welche Utensilien verstaue, denn Jessi kann mir nun nicht mehr helfen. Ein toller letzter Tag in Deutschland! 
Meine Sitznachbarin im Flugzeug war sehr nett, aber ich musste sie schon am Flugzeug zu den Melediven verabschieden. In 1 1/2 Stunden bin ich schon über den Wolken auf dem direkten Weg nach Bangkok. Dort werde ich vom Shuttle abgeholt und sicher erstmal ausschlafen. 

Montag, 8. Dezember 2014

Jetzt wird es ernst...

Noch einen Tag in der Heimat voller Aufregung und Vorfreunde und dann fliege ich in eine ganz andere Welt. Meine große Reise beginnt gemeinsam mit Christoph und Andrea in Thailand. Dort werden wir die Kontraste von Großstadt, Tempelanlagen, Nationalparks, tropischen Regenwald und den Inseln bestaunen. Danach werde ich eine Woche in Malaysia die Enspannung genießen, bevor es Ende Januar nach Neuseeland geht. Denn dort möchte ich mich im wwoofen ausprobieren. Wem ich es nicht erzählt habe, der kann jetzt erstmal googlen ;)
Anfang März beginnt dann meine Zeit des work an travel in Australien. Dafür bin ich erst einmal eine Woche in Sydney um alles bezüglich Konten und Bewerbungen zu organisieren. Wo es mich dann hin verschlägt werde ich euch hin und wieder mit Bildern und kurzen Berichten zeigen...