Donnerstag, 26. März 2015

zwischen Arbeitssuche und den einheimischen Tieren

Mit dem Nachtbus von Sydney nach Melbourne bedeutete auch Abschied von ein paar sehr gern gewonnenen Begleitern, wie sie auf dem Sprungbild zu sehen waren. Sie haben mich sogar bis zum Bus begleitet, der wirklich sehr komfortabel war, viel mehr Platz als ich es von Thaland gewohnt war und so sauber. Jedoch konnte ich in den alten Hutschen auf den Buckelpisten in Thailand besser schlafen. Kann aber auch sein das es an der Omi lag, die neben mir gescharcht hat, und wenn sie wach war, dann mir immer was von ihren Enkeln erzählt hat... ;) trotzdem bin ich sehr gut in Melbourne angekommen. An dem Abend haben mich Andreas Freunde sehr lieb in Empfang genommen und ich hatte mal ein ruhiges Zimmer für mich. Doch nach einer Nacht bin ich dann schon ins Hostl in die Stadt gezogen, aber ein 16 Bett Mädchen Zimmer ist auch nicht so der Traum! Aber ich mache immer das beste daraus! Und so schaut mal wen ich getroffen habe:
 

ja, genau, Dresden und Leipzig sind so weit entfernt das ich Nadja ca. 3 Jahre nicht gesehen habe, naja, gut das es Melbourne gibt! Sie kannte sich schon sehr gut in der Stadt aus, denn sie reist hier mit ihrer Schwester gemeinsam und so haben sie beiden mir ein paar nette Ecken gezeigt. Was für mich jedoch am wichtigsten war, die Jobsuche. Das ganze entpuppte sich als sehr haarige Angelegenheit und raubte mir viele Nerven. Nachdem ich also 2 Tage lang unzählige Bewerbungen in der Stadt persönlich verteilt und etliche per Mail versendet hatte, bekam ich nur sehr unseriöse Anfragen und ein Angebot auf einen Promotionjob für eine Lichtfirma. Das war nicht sehr vielversprechend und ganz schön demotivierend. Also schaute ich weiter außerhalb. Dort habe ich dann nach Empfehlung ein Hotel in Lorne, ein kleines Städtchen direkt an der Great Ocean Road gefunden, was mir einen Job angeboten hat. Erst dann konnte ich mich zum Sightseeing und auf die Stadt Melbourne einlassen. Es folge also ein Tag mit der Historischen Straßenbahn, Kunstmuseum, Botonischer Garten, Hafen, am Fluß ebtlang laufen, Kirchenbesichtigung, Bibliothek...



und natürlcih auch der Strand in St. Kilda, wo abends die Pinguine zurück an Land kommen und ihre Nester klettern. Das war sehr süß zu beobachten. Von dort konnte ich auch einen wunderschönen Sonnenuntergang mit unendlich vielen Kitesurfern vor der Skyline von Melbourne bestaunen.


der kleine Herr war gerade etwas im Fellwechsel ;)

Auch so einer Reise lernt man nicht nur Leute kennen, die man nie wieder sieht... So auch ein Paar, das ich beim Tauchkurs auf Koh Tao getroffen habe. Manu und Claudi stammen eigentlich auf Prenzlau, und sind auf Weltreise. Sie arbeiten im Moment in der Nähe von Melbourne und haben mich dann spontan auf einen Wochenendausflug mit Ihrem selbst eingerichteten Camper mitgenommen. Auf der Halbinsel Mornington Peninsula haben wir die Natur in vollen Zügen genießen können und auch die einheimische ierwelt näher kennen gelernt...





Raubtierfütterung eines kleinen Wallabys

na, was ist das wohl? Kenner unter euch sind gefragt! Christoph? Andrea?

so sieht es dann aus wenn es mal nicht schläft- ein Wombat


 Nach der Rückkehr musste ich mich unbedingt noch davon überzeugen, ob es wirklich einen pinken See in Melbourne gibt... JA! Es gibt ihn, und er ist vollkommen natürlich. Die Interessierten können ja jetzt mal recherchieren wie was warum, das wird mir zu viel zu schreiben ;)






Abschied von Melbourne mit diesem letzten Foto am Fluss, mit einem wundervollen Spaziergang verbunden

Am Montag morgen bin ich dann also mit Zug und Bus und entwas aufgeregt, endlich wieder zu arbeiten, nach Lorne gereist. Dort wurde ich super nett empfangen und habe jetzt sogar so lange wie ich das will ein Zimmer nur für mich. Ich muss also nur aus dem Bett purzeln, und eine Etage nach unten gehen und habe das Restaurant, meinen Arbeitsplatz schon erreicht. Die Abeit mahc t mir großen Spaß und ich war natürlich auch schon viel in der Stadt und auf ein paar kleineren Wanderwegen unterwegs. Bilder vom Hotel und Lorne folgen das nächste Mal. Nun wird bald Ostern und hier wird Herbst, ein wenig verdrehte Welt! Ich denke an euch in der Heimat, liebe Grüße und schon mal ein paar schöne Feiertage!


Freitag, 13. März 2015

Let´s catch some waves...



Was ist alles passiert seit meinem letzten Post? Ich war noch in Neuseeland, unterwegs in einem kleinem weißen klapperigen aber trotzdem so nützlichen Campervan. Seit dem hat sich so viel verändert und ich habe so viele tolle Dinge erlebt!
In Neuseeland war ich am Hotwater Beach, an dem unterirdisch heiße! Quellen verlaufen. Wenn Ebbe ist kann man dort Löcher buddeln und versuchen die richtige Mischung mit dem kalten Meerwasser zu bekommen um in einer kleinen Wanne mit Badewannenwassertemperatur zu liegen. Eine ganz lustige Sache, doch das dachten sich viele... ;) aber meine Temperatur war sehr angenehm!
Die ganze Coromandel Halbinsel war sehr schön mit Stränden die nach Entspannung rufen und wundervollen Naturwanderwegen zwischen Kauribäumen oder entlang der Küste. Dann tauschte ich den großen weißen Van in einen kleinen roten Flitzer und eine Woche Zeit für mich ein. Schnell bin ich also aus Auckland, nach der Autoabholung, in Richtung Bay of Island gedüst. Dort konnte ich einige Tage Südsee Feeling genießen. Ich war auf Bootstour mit Delfinen, Robben und unzähligen Pinguinen, mit Inselstop und Baden, Tauchen am Riff und in einem Wrack, in der damaligen Hauptstatt Neuseelands Russel, und am Cape Reinga inkl. 90 Mile Beach und boarden auf den Sanddünen. Der Abschied war nicht leicht aber an der Westküste konnte ich dann noch zwei ruhige Standtage an weißen und schwarzen Sandstränden und kleinen verträumten Städtchen verbringen. Bis ich letztendlich den Flitzer in Auckland abgeben musste und den letzten Tag in NZ in Auckland vertüdelt habe. Dort hatte gerade eine Segelgegatta Zwischenstop auf ihrer Weltumsegelung, was natürlich dementsprechend celebriert wurde. Eine große Fotoausstellung und Livemusik direkt am Hafen haben meine Lust auf Segeln oder all die aufregenden Wasseraktivitäten extrem entflammt (noch mehr als vorher schon ;) )
tauchen am Canterbury Wreck im Bay of Islands

Hotwater Beach
Westküste
Lions Rock

Sandboarden an den Dünen bei dem 90 Mile Beach
Bay of Island
Delfine im Bay of Island, direkt neben unserem Boot, haben ca. 20 min dort rumgetobt

Hole in the Rock, Bay of Islands



Der Flug nach Sydney war unkompliziert und auch in Hostel habe ich ein super Zimmer mit netten Mädels erwischt. Jedoch war es so schön wieder in Sydney zu sein das ich kaum Zeit für Jobsuche hatte denn ich habe das Stadtleben voll ausgekostet. Tagsüber sightseeing, Fährfahrten zu Stränden, BBQ am Bondi Beach vom Hostel organisiert und Abends tanzen in den verschiedensten Bars und Clubs, auch einer Poolbar- das hat man doch nicht alle Tage! Doch die Seminare habe ich besucht und alle Konto und Telefonvorbereitungen etc. getroffen. Jedoch haben sie uns auch ein Angebot für ein Surfcamp gegeben was ich nicht ausschlagen konnte. Ich komme also gerade zurück von 5 Tagen am 7 Mile Beach mit Muskelkater bis in die Füße und einem Lächeln im Gesicht. Danke für die lustigen gemeinsamen Tage!
schade das sich unsere Wege schon getrennt haben- hope to see you again!

Ich kann jetzt einige Wellen stehen und es ist so ein Spaß! Aber auch die Papageien, Opossums, Pelikane und vor allem Delfine am Strand haben es besonders gemacht!
Nun bleibt mir ein Tag in Sydney und dann beginnt die Reise nach Melbourne und die intensive Jobsuche...